Eigentlich hatte ich mir für meinen zweiten Blog-Eintrag viel vorgenommen. Eigentlich. Irgendwie ist mir da mein Tag-Nacht-Rhythmus in die Quere gekommen. Mein Tag geht aktuell regelmäßig von 15:00 bis 5:00. Damit könnte ich jetzt zu euren beiden bisher geäußerten Wunschthemen “Studentenleben” und “Die unendliche Geschichte” jeweils mit einem geschickten Halbsatz überleiten. Werde ich aber nicht. Es ist ja schließlich schon spät.
Außerdem gibt es über das Studentenleben soviel noch gar nicht zu sagen. Es studiert sich halt so vor sich hin. Ich bin mal wieder spät dran mit der Vorbereitung. Irgendwo wird demonstriert. Für eine bessere Welt, längere Studienzeiten und größere Hörsäle (oder gegen Überbevölkerung?) und außerdem noch gegen alles was aus Bologna kommt, außer Hackfleischsoße. Ich blick’ da noch nicht durch.
Inhaltlich ist das Studium an einer richtigen Universität zumindest kein Hexenwerk. Im Gegensatz zur DH besticht die TU vor allem durch sehr umfangreiche Wahlmöglichkeiten und ein überreiches Freizeitangebot für Studenten. Ich hatte im Winter mit Kanupolo angefangen, eine Grippe und die Weihnachtspause kamen dann dazwischen. Dazu aber bei Gelegenheit mehr. Wie viel (oder weniger) anspruchsvoll ein Uni-Studium im Endeffekt ist, dazu kann ich leider noch nichts sagen. Erste Prüfungen in Februar und März voraus. Angst? Nein. Obwohl. Doch.
Ich habe mir für das erste Semester ein recht sportliches Programm zusammengesteckt. Vorlesungen, die ich für Auflagen zur Zulassung brauche habe ich wegen Terminkonflikten bewusst ausgelassen. Mal sehen, ob sich das ausgeht. Wenn nicht war es eben ein kurzes Vergnügen, das ich – Gott sei Dank – nur vor mir und meinen mich finanziell unterstützenden Eltern verantworten muss. Aber wir denken ja positiv. Oder tun zumindest so. Das wird schon. Ich werde auf jeden Fall berichten. Wenn’s nicht klappt, hab ich umso mehr Zeit.
Meine Lebensqualität hat sich im übrigen wider Erwarten und trotz fehlender Festanstellung dank BAFöG und elterlichem Beistand nicht merklich verschlechtert. Im Gegenteil. Auch wenn die Kommilitonen jetzt die Köpfe schütteln werden: Die Mensa vor Ort ist so sehr ein Segen, wie die Schnitzel in der DH Mensa nach Sege… Sägemehl schmecken.
Montag geht es wieder los. Endspurt auf die Prüfungen. Bis dahin heißt es abwarten bis die Augen zufallen, ausschlafen und dann frisch attackieren. Wer von euch noch etwas lesen möchte kann das unter Über mich so lange tun. Ist nicht das Neuste vom Neusten, aber vielleicht erfährt man ja noch was, was man bisher nicht wusste. Und wenn das nur ist, auf welchen Web 2.0 Plattformen ich mich so tummle. Ich werde übrigens zusehen, dass ich die Seite noch mit ein paar Hyperlinks oder zusätzlichen Informationen zu den Projekten aufpäpple. Heute aber nicht mehr.
Damit wäre die zweite Hürde genommen. Mit kurzen ersten Eindrücken über mein Studium ist dann doch die Kategorie Studentenleben aus der Taufe gehoben und der zweite Artikel gefüllt. Was da sonst noch so kommt? Warten wir’s ab.